Informationen Projektabläufe

KEINE PANIK

"KEINE PANIK"
Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

Im folgendem einige allgemeine Informationen zu Projektabläufen.

Für die meisten Menschen ist die Abwicklung von Projekten keine Alltägliche Situation.
Es gibt viele Entscheidungen zu treffen, in vielen unterschiedlichen Lebens-, und Arbeitsbereichen, die sehr lange Bestand haben.
Und das ganze in üblicherweise begrenzten Zeit- und Kostenrahmen.

Hier hilft ein kühler Kopf  und ein klares "Bild" von dem was erreicht werden soll.

 

Zieldefinierung

Je eher im Projektverlauf ein möglichst genaues "Bild" visualisiert, also das Ziel definiert werden kann, desto einfacher und belastbarer kann die passende Strategie zur Erreichung  dieses Ziels entwickelt werden, um das Effizienteste, qualitativ höchstwertige und Schönste Ergebnis zu erzielen.

Die folgenden Fragestellungen sollen hierbei helfen. Das Projekt (bspw. Haus) soll sich am Leben orientieren und in dieses einfügen.

-Was ?
    Das Ziel selber. Was soll dieses Ziel bringen ? Wie ist die Ist-Vorstellung, Wohin wird sich das Leben voraussichtlich entwickeln, in Meilensteinen und langfristig ?
    Gibt es noch andere Wünsche/Ziele, die ggfs. kombinierbar sind oder Zielkonflikte bergen.

-Wie ?
    Strategie. Was ist zu tun, wie und womit, um diese Ziele zu erreichen? Maßnahmen, Finanzen, Personen, Voraussetzungen, Kriterien.

-Wann ?
    Bis zu welchen Zeiträumen sollen diese Ziele erreicht werden ?

 

Qualität, Zeit, Kosten

Folgend, ein berühmtes, vielfach angewandtes Bild, auch zur Positionierung einer möglichen erreichbaren Qualität, innerhalb eines bestimmten Zeit- und Kostenrahmens.
Versinnbildlichen soll es hier den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren. Die Verschiebung zu Gunsten einer dieser Faktoren kann zu Lasten eines oder der beiden gegenüberliegenden Faktoren führen. Beispielsweise, wenn etwas schneller als üblicherweise möglich verfügbar sein soll, könnte dies zu Mehrkosten und/oder einer geringeren Qualität führen. Gleiches gilt auch für die anderen Faktoren, wenn es weniger Kosten soll als üblicherweise möglich, könnte dies zu einem erhöhten Zeitaufwand und/oder einer geringeren Qualität führen.
Ein gutes Werk benötigt seine Zeit und sein Geld.
Das gilt sowohl für Planung und Ausführung als auch für eine ausgewogene Zieldefinierung des Bauherren, Erfüllung von Bauherrenpflichten und ggfs. Erbringung von Eigenleistungen.

Information Darstellung Qualität, Zeit, Kosten

Projektablauf

Der folgende Projektablauf orientiert sich beispielhaft an den Leistungsphasen der HOAI, Umfang der einzelnen Phasen und Zeitaufwand sind bei jedem Projekt unterschiedlich, auch verlaufen sie in den seltensten Fällen linear, vielmehr überschneiden sie sich mehr oder weniger stark.

Information Darstellung Projektablauf

Kommunikation

Da es auf dem Weg zum Ziel viel zu Besprechen gibt, abschliessend Informationen zum Thema Kommunikation. Aufgabenstellung, mögliche Abläufe, Beratungsbedarf, Projektbeteiligte aber auch spezifischere Themen wie Gestaltung, Baumaterialien, Kostruktionsarten, etc. sind aufgrund der vorhandenen Informationsfülle und Möglichkeiten nahezu unerschöpflich. Der Umfang der nötigen Kommunikation ist sehr individuell und muss gemeinsam ermittelt werden.

Im Laufe eines Projekts wird  mit sehr vielen Menschen kommuniziert. Das Wissen, das jeder Mensch Informationen anders verarbeitet und bewertet, kann für eine effiziente Kommunikation hilfreich sein.

Nach Friedemann Schulz von Thun kommunizieren wir immer gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen (Bspw. in einem Satz) und das sowohl verbal, als auch nonverbal. Je nach Situation gewichten wir als Sender die Ebenen unterschiedlich stark, und je nach Situation gewichtet auch der Empfänger die Ebenen unterschiedlich stark, mitunter völlig anders als der Sender. Was zwangsläufig zu völlig verschiedenen Interpretationen führen kann.

„Wir sprechen mit bestimmten Schnäbeln besonders gerne, und wir hören auf bestimmten Ohren besonders gut.“

Friedemann Schulz von Thun

- Sachebene
   Information

- Appellebene
   Was ist zu tun

- Beziehungsebene
   Wir, Empfindungen/Wertschätzung

-Selbstkundeebene
   Ich, Wie geht es mir dabei